Kinder lernen, indem sie etwas praktisch tun, in der Bewegung und mit ihren Sinnen. Sie gebrauchen dabei vor allem Hände und Augen. Sie lernen durch Nachahmung und Übung. Anders als bei Erwachsenen, muss eine neue Erkenntnis zunächst in ihren Händen gelegen haben und sinnlich wahrnehmbar, im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar" gewesen sein, bevor sich in ihren Köpfen eine "Vorstellung" davon gebildet hat. 

 

 

Ein bisschen Holz, weitere Werkmaterialien, ein paar Nägel und schon kann es losgehen: Kinder probieren sich beim Werken an der Werkbank oder in der Werkecke aus und erleben den Zauber, etwas mit den eigenen Händen entstehen zu lassen. 

 

 

 

Fertigkeiten wie feinmotorisches Geschick, Handlungsplanung und Kreativität werden dabei aktiviert und verfeinert. Eine Unterstützung durch Erwachsene ist beim Erlernen einiger handwerklicher Fähigkeiten wichtig. Ebenso wichtig ist aber das freie Spielen, Ausprobieren und selber Entdecken. Das intensivste Lernen erfolgt durch eigene Erfahrungen und eigene „Fehler“. Kinder benötigen dazu Zeit und Bestärkung.

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